05.09.2012

Sommertour: Bildung, Brücken & Braunkohle

an der ICE-Neubaustrecke Erfurt-Leipzig

Der zweite Tag führte das Sommertour-Team von Claudia Dalbert, Sebastian Striegel und Christoph Erdmenger in den Saalekreis.

Beim ersten Termin besuchten die Landtagsabgeordneten die Hochschule Merseburg. Rektor Prof. Dr. Ing. Jörg Kirbs informierte über die aktuelle finanzielle Situation der Hochschule und gab einen Überblick über die zahlreichen Studienangebote der Hochschule. Außerdem hatte das Team die Möglichkeit die Photovoltaiklaborräume zu besichtigen, dabei erläuterten Rektor Jörg Kirbs und Prof. Bendix die neusten Forschungsprojekte und -ergebnisse zum Thema Photovoltaik.

Am Nachmittag informierten sich die Abgeordneten am Geiseltalsee über die touristische Konzeption und Perspektiven, die seit der Teilfreigabe des Sees im August nun endlich realisierbar sind.  Uwe Eldau, Geschäftsführer der Geiseltal Entwicklungs- und Touristikgesellschaft gab einen Überblick über touristische Angebote und die Besucherentwicklung.  Am Ende des Gesprächs erklommen die Abgeordneten die Aussichtsplattform über den Geiseltalsee in Braunsbedra und konnten sich selbst ein Bild über die imposanten Ausmaße des Geiseltalsees machen.

Hoch hinaus ging es auch beim dritten Termin beim Besuch der Elster-Saale-Talbrücke, einem Teilstück der ICE-Neubaustrecke Erfurt-Leipzig. Mit einer Gesamtlänge von rund 8614 Metern wird die Saale-Elster-Talbrücke nach der Fertigstellung der Strecke im Jahr 2015 das längste Brückenbauwerk Deutschlands sein. Gemeinsam mit dem stellvertretendem Projektleiter Herrn Wehrmann, Holger Baumann, dem Kreisbrandmeister des Saalekreises und dem Brandmeister der Stadt Halle, Wolgang Hans diskutierten die Politiker die Sicherheitskonzeption im Streckenverlauf und die noch anstehenden Herausforderungen für einen gesicherten Katastrophenschutz bis zur Streckeneröffnung.

Zum Ausklang des Tages hatten die Abgeordneten zu einem Filmabend mit anschließendem Publikumsgespräch ins Kunsthaus Tiefer Keller in Merseburg eingeladen. Der Dokumentarfilm „Neue Energie in Bürgerhand“ zeigt in beeindruckender Weise, dass die Energiewende möglich ist. Über die Hindernisse auf dem Weg zu 100% erneuerbar berichtete im Rahmen des Filmgesprächs Annika Rothe, Sprecherin der Bürgerinitiative Lützen, Röcken und Sössen. Dort soll, nach den Plänen der Mibrag, ab 2025 ein neuer Braunkohletagebau erschlossen werden.  Zahlreiche Ortschaften würden diesem Tagebau zum Opfer fallen.

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