21.06.2011

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum GSZ in Halle: Querele statt Kommunikation, Hinhalten statt Nachbessern

Der Studierendenrat beklagt in einem offenen Brief zentrale Mängel bei der Planung des Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrums (GSZ) an der Martin-Luther-Universität. Die Bibliothek sei zu klein, ein Gebäude sei nicht barrierefrei geplant, es wären nicht genug Drittmittelräume vorgesehen, es fehlten Räume für die Fachschaft und Wickelräume und Stillecken, die eine familienfreundliche Hochschule auszeichnen sollten. 

"Die Reaktionen des Kanzlers der Universität sowie des zuständigen Staatssekretärs Tullner zeigen, dass die Kritik der Studierenden offensichtlich ins Schwarze trifft, weil unisono eingeräumt wird, dass man zukünftig über Nachbesserungen sprechen müsse. Statt Gespräche über mögliche Nachbesserungen auf die lange Bank zu schieben, wäre die Unileitung besser beraten, sich zeitnah mit dem Studierendenrat und den betroffenen Instituten zusammenzusetzen, um gemeinsam mögliche und vielleicht auch kreative Nachbesserungen im gegebenen Finanzrahmen zu überlegen. Die gemeinsame Sorge um eine gute Universität sollte hierfür einen guten Ausgangspunkt darstellen. Betroffene wie hier die Studierenden von Planungen auszuschließen, rächt sich am Ende immer", so Claudia Dalbert Fraktionsvorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag.

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