04.04.2020

Umweltschutz im Vorbeigehen: Beim Spazieren Müll einsammeln Ministerin Dalbert warnt: Illegale Müllentsorgung schadet der Umwelt und belastet die Gebührenzahler

Magdeburg. Fridays-for-Future, Ökostrom-Rekorde, unverpackt einkaufen – Indizien für ein in den letzten Jahren enorm gewachsenes Umweltbewusstsein gibt es viele. „Gerade in der jetzigen Krise sollten wir den Umwelt- und Naturschutz weiter im Blick halten. Illegale Entsorgung von Müll in der Natur ist auf das Schärfste zu verurteilen!“, warnt Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert. „Ich rufe vielmehr alle Menschen dazu auf, den in den Hecken und am Wegesrand liegenden Kleinmüll beim Spazierengehen einzusammeln. So tun Sie doppelt Gutes: Die tägliche Runde an der frischen Luft in Coronakrisen-Zeiten dient Ihrer Gesundheit und schützt gleichzeitig Natur und Umwelt. Wer joggen geht, kennt vielleicht den Plogging-Trend aus Schweden: Joggen mit Handschuhen und Mülltüte.“ Der eingesammelte Müll kann in der Haus- und Recylingmülltonne entsorgt werden.

„Es liegen Anzeichen dafür vor, dass Abfälle zunehmend illegal in der freien Landschaft entsorgt werden. Das ist nicht hinnehmbar. Es schadet der Umwelt und bindet durch die erforderliche Beräumung das Personal der Entsorgungsbetriebe.“ Aufgrund der Corona-Krise sind an manchen Orten die Wertstoffhöfe geschlossen, um mit den gegebenen Personalressourcen die Abholung des Haus- und Recyclingmülls sowie des Biomülls stetig zu gewährleisten. „Das ist kein Grund, den Müll in die freie Landschaft zu kippen, sondern rechtswidriges Verhalten“, mahnt die Ministerin.

Die Bürgerinnen und Bürger sind gebeten, ihren Sperrmüll oder den Grünschnitt für eine spätere Entsorgung bereitzustellen. Auch sollte geprüft werden, Maßnahmen, bei denen Abfälle anfallen, nach Möglichkeit zu verschieben. Illegale Müllentsorgung geschieht auf Kosten aller Gebührenzahler und vor allem zulasten der in der Natur lebenden Tiere Pflanzen und auch des Bodens.

 

 

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Quelle:
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt 
Pressestelle 
Leipziger Str. 58 
39112 Magdeburg 
Tel: (0391) 567-1950 
Fax: (0391) 567-1964 
Mail: pr(at)mule.sachsen-anhalt.de

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