
02.10.14 –
Statements von Claudia Dalbert zu den Aussagen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Unterrichtsversorgung sei in Sachsen-Anhalt nicht gewährleistet:
„Dieses Schuljahr beginnt genauso, wie wir es letztes Schuljahr befürchtet haben, als wir über den massiven Ausfall von Unterricht im Landtag debattiert haben – das ist leider keine Überraschung. Die Bugwelle des Unterrichtsausfalls wird immer größer. Die Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff stellt nicht genug neue Lehrer und Lehrerinnen ein und immer mehr Lehrer und Lehrerinnen gehen altersbedingt aus dem System heraus. Das Problem des Unterrichtsausfalls wächst dynamisch! Aus diesem Grund ist es richtig, dass die GEW hier ein Umsteuern fordert. Es müssen neue Lehrer und Lehrerinnen eingestellt werden. Für mich ist auch die Forderung nachvollziehbar, dass dies bereits zum Halbjahr passiert, dann ist wenigstens im zweiten Halbjahr ein geordneter Unterricht möglich.“
„Die Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff muss bei ihrer Einstellungspolitik nachbessern. Sie schöpft noch nicht einmal ihren eigenen Neueinstellungskorridor – den wir bekämpfen, weil er viel zu gering ist – voll aus. Das zeigt, dass die Landesregierung nach den falschen Kriterien die Lehrer und Lehrerinnen einstellt. Geeignete Lehrer und Lehrerinnen werden nicht eingestellt, obwohl wir sie dringend an den Schulen brauchen.“
„Die GEW beschreibt, wie die Schulen versuchen, Herr dieser Notsituation zu werden. Sie streichen beim Ganztagsunterricht und dem gemeinsamen Unterricht. Beides ist aber eben kein Luxus. Das sind Kernelemente einer guten Schule. Die Schulen werden aufgrund des Mangels an Lehrern und Lehrerinnen so gezwungen, Abstrich an der guten Pädagogik zu machen. Das wird sich früher oder später auch in der Leistungsbilanz von Sachsen-Anhalt niederschlagen. In einem Land, wo jetzt schon die Wirtschaft über Fachkräftemangel klagt, darf das nicht sein.“
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