02.08.17 –
Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert äußert sich zu den Ergebnissen des „Diesel-Gipfels“ wie folgt:
„Das Ergebnis einer Reduzierung um 20 bis 25 Prozent ist komplett unzureichend. Die Verbraucher haben im guten Glauben Diesel gekauft – ihnen wurde die Einhaltung der Euro Norm fünf beziehungsweise der Euro Norm sechs versprochen. Meines Wissens aber ist das bei einer Reduktion von 25 bis 30 Prozent nicht gegeben und die Diesel bleiben Dreckschleudern. Insofern ist die Forderung klar: Die Euro-Norm muss eingehalten werden.“
„Das Stickoxid aus den dreckigen Dieseln gefährdet unser aller Gesundheit, insbesondere in den Städten. Damit muss endlich Schluss sein. Wenn das allein mit einer softwaremäßigen Umrüstung geschehen kann und dabei keinen Einfluss auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer haben soll, frage ich mich, warum diese Software nicht längst zum Einsatz gekommen ist.“
Zur Diskussion um Diesel-Fahrverbote in den Städten: „Ich gehe davon aus, dass es solche Fahrverbote in unseren Städten nicht geben wird. Die Luftreinhaltepläne sehen zunächst andere Maßnahmen vor, um die Stadtbewohner vor den gesundheitsschädlichen Abgasen zu schützen.“
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