16.09.20 –
Sachsen-Anhalt sei nach Einschätzung von Agrarministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert gut für die Afrikanischen Schweinepest (ASP) gewappnet. Das Land habe für den Fall eines Ausbruchs einen mobilen Elektrozaun, sowie 30 mobile Container zur Zwischenlagerung verendeter Schweine. In Brandenburg sei der deutschlandweit erste Fall der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten, bei einem infizierten toten Wildschwein, das nahe der deutsch-polnischen Grenze entdeckt worden sei. Für den Menschen sei die Afrikanische Schweinepest nicht gefährlich, Schweine stecken sich jedoch untereinander an und sterben. Aus Sorge vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen-Anhalt wolle die Landtags-CDU, dass Jäger*innen mehr Wildschweine erlegen.
Schweinehalter*innen in Sachsen-Anhalt fürchten den Ruin, sollte die Tierseuche das Land erreichen. Einen Preisverfall spüren sie bereits durch die Verhinderung der Einfuhr von deutschem Schweinefleisch nach China, Südkorea und Japan. Der Bericht der Volksstimme (14.09.2020).
Weitere Berichte der Welt (11.09.2020, dpa/sa), des Handelsblattes (16.09.2020, dpa) und der Süddeutschen Zeitung (16.09.2020, dpa/sa).
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