22.06.17 –
Auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat der Landtag von Sachsen-Anhalt über die Klimaschutzmaßnahmen in Sachsen-Anhalt debattiert. Für die Landesregierung beteiligte sich Umweltministerin Claudia Dalbert an der Debatte. Dalbert nannte Klimaschutz "eine der dringlichsten Aufgaben, die die Weltgemeinschaft zu bewältigen hat" und erläuterte, dass die Auswirkungen der Klimakrise in Sachsen-Anhalt schon jetzt merkbar seien. Als Indiktatoren dafür gebe es u.a. die Abnahme der Zahl der Sommertage und Anzahl der Frosttage und Rückgang der Schneetage auf dem Brocken, so Dalbert weiter. Dalbert nannte den Pariser Klimavertrag "ein diplomatisches Meisterwerk" und kritisierte die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump das Abkommen aufzukündigen scharf.
Klimaschutz sei längst ein Jobmotor geworden, alleine im Bereich der erneuerbaren Energien seien in Sachsen-Anhalt mehr als 23 000 Arbeitsplätze geschaffen worden. Zudem künfigte die Ministerin an, den Nachhaltigkeitsbericht des Landes, der bisher alle vier Jahre erscheint, zu einem echten Arbeitspapier weiterzuentwickeln. Darüber hinaus soll das Klimaschutzprogramm 2020 fortgeschrieben werden.
Die Rede finden Sie hier als Video und hier als Transkript. Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat die Debatte hier zusammengefasst.
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