21.02.20 –
Magdeburg. Das Umweltministerium hat dem Trink- und Abwasserverband Börde gestern einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro für den Umbau der Kläranlage Os-chersleben und den Bau einer Schlammfaulungsanlage zur Erzeugung und Nutzung von Energie überreicht. Dadurch können jährlich rund 417.000 Kilowattstunden an Primärenergie eingespart werden. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung an CO2-Äquivalenten von 215 Tonnen. Darüber hinaus können Kosten zur Entsorgung des anfallenden Klärschlammes reduziert werden.
Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert sagte: „Zum Klimaschutz kann jeder etwas beitragen, auch Kläranlagen. Die Trink- und Abwasseranlagen gehören in den Kommunen zu den größten Energiefressern. Mit unserem Förderprogramm wollen wir die Kommunen dabei unterstützen, in Energieeffizienz zu investieren und bares Geld zu sparen. Das schützt das Klima und kostet die Bürgerinnen und Bürger weniger Gebühren. Ich freue mich, dass wir nun den ersten Förderbescheid übergeben konnten. Weitere werden folgen.“
Trink-und Abwasseranlagen tragen auf kommunaler Ebene maßgeblich zum Primärenergieverbrauch bei. Dabei sind die Energieeinsparpotenziale groß. Deshalb unterstützt das Land Sachsen-Anhalt Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in diesem Bereich. Bis zum Ende der laufenden Förderperiode stellt das Land aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 16 Millionen Euro bereit und fördert 50 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten. Mit dieser Förderung wird das Klima-und Energiekonzept umgesetzt. Es handelt sich hier um ein Instrument der Maßnahme D 1.1 „Übergreifende Maßnahmen für Querschnittstechnologien“.
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Quelle:
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
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