26.11.20 –
Landesregierung und Parlament wollen den Zugriff von Konzernen auf Ackerflächen einschränken. Die Äcker von Sachsen-Anhalt gehörten in die Hände derer, die darauf Lebensmittel produzierten – und nicht in die Hand internationaler Investoren. Die Berichte der Volksstimme (19.11.2020, dpa/sa; 20.11.2020), topagrar online (19.11.2020), agrar heute (20.11.2020), der Agrarzeitung (20.11.2020) und von neues Deutschland (26.11.2020).
Hintergrund:
Einem Bericht von Euractiv.de (11.11.2020) zufolge steigen die Bodenpreise im ländlichen Raum an. Wer mit dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb expandieren wolle, müsse meist große Summen aufwenden. Um den Ausverkauf des Ackerlandes an große Investoren zu verhindern, kündigte Landwirtschaftsministern Prof. Dr. Claudia Dalbert bei der EURACTIV-Veranstaltung ein Agrarstrukturgesetz für ihr Bundesland an. Dieses Gesetz soll eine marktbeherrschende Stellung, sowohl bei Landverkäufen als auch bei der Übernahme ganzer Betriebe, einnehmen und für mehr Transparenz im Bodenmarkt sorgen.
Ein weiterer Bericht von Agrarheute.com (11.11.2020)
Kategorie
Nach der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes ist klar: Dieser Gesetzentwurf aus dem Hause Reiche ist klimaschädlich, sozial [...]
Was die Bundesregierung unter dem Deckmantel einer „Pflegereform" vorlegt, verdient diese Bezeichnung kaum. Statt strukturelle Probleme [...]
Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein [...]