
22.01.14 –
Statements von Claudia Dalbert zu den Einsparvorhaben von Kultusminister Stephan Dorgerloh: "Wenn ich mich an die vielen, tollen Aufführungen des Musiktheaters in Dessau erinnere, kann ich mir kaum vorstellen, wie das ohne Ballett funktionieren soll. In jedem Fall aber ist die Streichung des Balletts keine Entscheidung von Kultusminister Stephan Dorgerloh, sondern eine des Stadtrats."
"Schon bei der Sitzung des Kulturausschusses im Dezember hatte die Bürgermeisterin von Dessau-Roßlau, Sabrina Nußbeck, vorgerechnet, welche Einsparungen ihre Stadt durch den Wegfall von 80 Stellen ab dem 1. Januar 2014 erreichen kann. Sie bezifferte die Einsparungen auf 0,7 Millionen Euro. Deswegen weil zum 1. Januar 2014 aufgrund des Auslaufens der Haustarifverträge Tarifsteigerungen zum Tragen kämen. Um die Einsparsumme von 0,7 Millionen Euro durch den Wegfall der 80 Stellen innerhalb von zwei Jahren zu erbringen, müsste Dessau-Roßlau 10,6 Millionen Euro investieren. Dies macht deutlich, wie schwierig und schwerwiegend solche Sparbemühungen sind."
"Heute sprechen wir im Kulturausschuss über die Theater-Verträge. Da werden wir noch einmal hören, wie der Stand in Bezug auf Halle, Dessau und Eisleben aussieht. Die anderen Theater-Verträge liegen uns schon vor, die sind zum Teil aber noch nicht unterzeichnet. In allen Verträgen stehen quantitative Kriterien drin, was die Theater im Hinblick auf Zuschauerzahlen und Aufführungen leisten müssen. Im Ausschuss werden wir fragen müssen, woher diese Zahlen kommen. Auf mich wirken sie recht willkürlich. Die zentrale Frage ist dabei aber für mich, ob sich Kunst überhaupt mit Zahlen messen
lässt."
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