
02.12.15 –
Auf dem Weltklimagipfel in Paris wollen 195 Länder verbindliche Klimaziele vereinbaren. 87 Prozent der Menschen in Deutschland sehen die Klimakatastrophe als Gefahr für Mensch und Natur. Die Menschen erwarten von den Politikerinnen und Politikern ehrlichen Klimaschutz. Francoise Hollande sagte: Die Hoffnung der Menschheit liegt auf uns. Doch unabhängig vom Ausgang des Pariser Weltklimagipfels muss auch Sachsen-Anhalt seinen Beitrag leisten, mahnt Claudia Dalbert:
„Auch vor Sachsen-Anhalt macht die Klimakatastrophe nicht Halt. Gerade erst hat das Landesamt für Umweltschutz Wetterdaten der letzten 60 Jahre vorgelegt. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Temperatur stieg um bis zu 1,5 Celsius.“
„Klimaschutz beginnt vor Ort. Wir brauchen konkrete Ziele und Maßnahmen hier in Sachsen-Anhalt. Dazu muss das Klimaschutzprogramm 2020 grundlegend überarbeitet werden. Verbindliche Ziele, verbindliche Maßnahmen, verbindlicher Zeitplan. Nur so wird es uns gelingen, einen echten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“
„Die Forderung nach einer Dekarboniserung der Wirtschaft ist wichtig. Aber sie bleibt nur ein Lippenbekenntnis, wenn wir nicht gleichzeitig aus der Kohle aussteigen. Die Landesregierung muss den Ausstieg aus der Kohle endlich forcieren.“
„Wir müssen mit den Folgen der Klimakatastrophe rechnen, uns auf sie einstellen. Extreme Hochwasser zeigen uns immer wieder die Grenzen des technischen Hochwasserschutzes auf. Wir müssen den Flüssen mehr Raum geben. Projekte zur Rückverlegung von Deichen müssen vordringlich vorangetrieben werden. So entstehen auch wertvolle Lebensräume, die wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt sind.“
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