Bildungsausgaben müssen zentralen Stellenwert einnehmen

"Für eine zukunftsfeste Schullandschaft muss die Landesregierung die Schulen besser ausstatten. Die Situation an der Grundschule Lützen ist leider kein Einzelfall, sondern nur ein besonders krasses Beispiel für die verfehlte Politik der Landesregierung“, so Claudia Dalbert auf der Podiumsdiskussion zum Thema Unterrichtsversorgung an der Grundschule Lützen.

04.03.15 –

Diskussion zur Unterrichtsversorgung:

"Für eine zukunftsfeste Schullandschaft muss die Landesregierung die Schulen besser ausstatten. Die Situation an der Grundschule Lützen ist leider kein Einzelfall, sondern nur ein besonders krasses Beispiel für die verfehlte Politik der Landesregierung.“ So fasst die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Prof. Dr. Claudia Dalbert, die Podiumsdiskussion „Grundschule Lützen – Einzelfall oder systematischer Fehler einer Bildungs-(Spar)-Politik?“ zusammen.

Die Situation an der Grundschule Lützen ist dramatisch: mangelhafte Unterrichtsversorgung, längerfristiger Ausfall der Schulleitung und erfolglose Kommunikation mit dem Kultusministerium: „Die Grundschule Lützen ist tatsächlich in einer sehr schwierigen Situation, weil sie besonders schlecht mit Lehrern und Lehrerinnen versorgt ist. Daher ist es besonders schwierig, die Unterrichtsversorgung aufrecht zu erhalten. Bei der Diskussion vor Ort wurde deutlich, dass dies Ausdruck eines allgemeinen Problems in Sachsen-Anhalt ist: Durch die unzureichende Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern durch die Landesregierung steuern die Schulen im Land auf immer dramatischeren Unterrichtsausfall hin“, sagt Dalbert.

„Lützen ist also nur ein dramatisches Negativbeispiel für die völlig verfehlte Bildungspolitik der Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff. Zu wenig Lehrer und Lehrerinnen, nicht besetzte Schulleitungsstellen, zu wenig Planungssicherheit für die Schulen – all das ist Ausdruck der verfehlten Bildungspolitik der Landesregierung. Die Landesregierung muss endlich aufhören, Schulen nur als Kostenfaktor zu diskutieren. Sie muss endlich anfangen, Bildung als existenzielle Grundversorgung zu verstehen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Veranstaltung waren sich darin einig, dass ein wichtiger, erster Schritt zur Problemlösung darin besteht, die Situation an den Schulen ehrlich zu beschreiben. Ein Schönrechnen beispielsweise des Unterrichtsausfalls zeigt nur, dass die Landesregierung die Probleme vor Ort nicht Ernst nimmt“, sagt Dalbert. „Für meine Fraktion habe ich betont, dass gute Bildung von der Kita bis zum Berufsabschluss zu den zentralen Zukunftsprojekten gehört. Bildungsausgaben müssen daher im Landeshaushalt  einen zentralen Stellenwert einnehmen.“

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Bildung | Burgenlandkreis

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