
10.10.12 –
Statements der bildungspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dr. Claudia Dalbert, zu den Vorschlägen der Regierungskoalition für die Gemeinschaftsschulen:
„Die Vorschläge der Regierungskoalition zur Einführung der Gemeinschaftsschule enthalten keine Substanz. Nach wie vor ist das Profil dieser Schulform absolut nebulös. CDU und SPD gehen mit ihren Änderungen des Schulgesetzes nicht auf die Kritik aus der Anhörung ein. Die Gemeinschaftsschule bekommt durch ihre Vorschläge noch immer kein eigenes Profil.
Nach den Vorstellungen von der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN braucht die Gemeinschaftsschule einen besonderen Charakter. Wir fordern eine stärkere Berufsorientierung der Gemeinschaftsschulen. Hier sind Berufspraktika und Kooperationen mit der Wirtschaft denkbar. So könnte die Gemeinschaftsschule ein stärkeres technisches oder wirtschaftliches Profil entwickeln und würde sich so klar von den anderen Schulformen, gerade auch vom Gymnasium, abgrenzen.“
„Auch der Inklusion erteilt die Regierungskoalition durch ihre Änderungsanträge eine deutliche Absage.“
„Durch die Änderungen im Schulgesetz müssen Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt einen eigenen Charakter bekommen. Unterricht und Lehrplan sollten Schülerinnen und Schüler ganz gezielt auf das Berufsleben vorbereiten; mit einem Profil, wirtschaftlich oder technisch.“
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